
Silhouette: Public vs. Private Silhouette reflects Hansen’s inner turmoil over marking the boundary between public and private. For the traditional visual artist, the act of creation tends to be a private matter, with the final product the only "public" aspect of a much longer process. However, Hansen has long worked to share the act of creation with viewers, seeing it as an integral part of his overarching theme: to explore the interaction among visual fragments, the medium for display, and the visual work as a whole. In doing so, Hansen asks: can you define the boundary between public and private or does the boundary define itself. In Silhouette, Hansen explores dance as a medium whose portraits cross the spectrum from private to public. Some keep private even their identities and their live performance, allowing only an imagination; others seemingly draw no line to keep the public behind. In exploring their common passion, dance, in imagery, Hansen examines the contrast between public vs. private. |
Silhouette reflektiert Hansens innere Zerrissenheit über die Grenze von Privatem und Offentlichem. Für den traditionellen Künstler ist der künstlerische Entstehungsprozess eher eine private Angelegenheit und nur das finale Kunstwerk weist einen “öffentlichen” Aspekt auf. Wie dem auch sei hat Hansen schon seit längerem den künstlerischen Entstehungsprozess mit dem Publikum geteilt, weil er diesen als wesentlichen Bestandteil seines weitreichenden Themas sieht. Hansens Anliegen ist es nämlich, die Wechselwirkungen von visuellen Fragmenten, einerseits das zur Schau stehende Kunstwerk, und andererseits den Arbeitsprozess als Ganzen, zu erforschen. Der Künstler fragt sich dabei: Kann man die Grenze von Öffentlichem und Privatem definieren oder definiert sich die Grenze von allein. In seiner Ausstellung Silhouette entdeckt Phil Hansen das Tanzen als künstlerisches Medium. Seine verschiedenen Porträts bewegen sich auf der Schnittfläche von Privatem und Öffentlichem. Einige Werke bleiben nämlich aus zwei Gründen privat; erstens, weil die Identität der porträtierten Person privat, also geheim, bleibt; und zweitens, weil das Werk an sich sein zugrunde liegenden Entstehungsprozess nicht offen darlegt. Dazu im Kontrast stehen die anderen Kunstwerke, die nicht im geringsten die Absicht haben, privat zu bleiben. Während er also bei allen Porträts die Leidenschaft für das Tanzen der Porträtierten erforscht, untersucht er auch gleichzeitig das Gegensatzpaar öffentlich vs. privat. Am Eröffnungstag hat Phil Hansen eine Live Performance dargeboten. Wir sind sehr glücklich, Hansen nicht nur in Form seiner einzigartigen Kunstwerke bei uns zu haben, sondern darüber hinaus, ihn persönlich am Eröffnungsabend, bei der faszinierenden Vollendung eines Kunstwerks beobachtet zu haben. Wenn Hansen den Entstehungsprozess öffentlich darlegt, dann will er einen öffentlichen Dialog mit der Kunst schaffen. Das kann zum Beispiel entstehen, wenn er das Publikum in irgend einer Art und Weise mit einbezieht. Das gleiche Ziel verfolgt er in seinen kurzen, zeitraffenden Videos, die den langen Arbeitsprozess in komprimierender Form darstellen. |